Wer kennt es nicht, das ungute Gefühl im Schwimmbad oder der Sauna. Doch neben dem gefürchteten unangenehmen Fußpilz lauert eine weitere Gefahr: Nagelpilz. Die Sporen des Pilzes drohen in allen Bereichen mit feucht-warmem Klima. Deshalb sind vor allem die Zehennägel gefährdet, denn sie befinden sich in Socken und Schuhen in einem ähnlichen Milieu.
Wie schützt man sich vor diesen Nagelpilz-Sporen? Am besten betritt man sowohl Schwimmbad, als auch Sauna nie barfuß, sondern immer mit Badeschuhen. So vermeidet man den direkten Kontakt mit dem vermeintlich kontaminierten Boden. Nach dem Baden oder Saunieren sollten man sich die Füße wieder ganz trocken reiben bevor man sie wieder bekleidet. Weiterhin sollte man luftdurchlässige Socken und Lederschuhe tragen, um einen Hitze und Feuchtigkeitsstau an den Füßen zu vermeiden.
Nagelpilz äußert sich in Veränderungen der Nagelstruktur. Die infizierten Nägel werden glanzlos und verfärben sich. Flecken treten auf. Auch Verdickungen der Nagelplatte können ein Symptom für Nagelpilz sein. Ist ein Familienmitglied von Nagelpilz betroffen, sollten bestimmte Vorkehrungen getroffen werden, um weitere Infektionen zu vermeiden. Nagelpilz ist sehr ansteckend. Deshalb sollten alle mit dem infizierten Nagel in Kontakt gekommenen Kleidungsstücke bei mindestens 60°C gewaschen werden. Die Bekämpfung des Nagelpilzes erfolgt beim Hautarzt. Dieser nimmt Proben, trägt infizierte Stellen des Nagels ab, verschreibt Medikamente und medizinischen Nagellack. So wird dir Infektion von innen und außen beseitigt. Eine Behandlung der kranken Nägel ist langwierig. Daher ist Geduld und Konsequenz sehr entscheidend für eine vollständige Heilung.