In immer mehr Blogs zieht das Nofollow ein. Der Hintergrund, jeder Link auf eine Webseite ist für Google eine Empfehlung. Diese Empfehlung kann im Quelltext mit einem Nofollow widersprochen werden. Und dies tun immer mehr bloger!
Die folgen sind immer weniger Menschen Beteiligung sich in Blogs an der Meinungsbildung. Warum auch sollten Sie das tun, Wenn der Blogbetreiber nur Ihren Text wünscht aber nicht bereit ist dafür Ihre Webseite zu empfehlen? Das selbe sehen wir übrigens auch bei Sozial-Bookmarkdiensten. Immer mehr Bookmarks werden von den Betreibern der Bookmark-Dienste selbst gesetzt! So zumindest sieht es für den Außenstehenden aus!
Wer heute noch in Blogs postet oder sich an Bookmarkdiensten beteiligt kann getrost als Idiot betrachtet werden! Die Betreiber der Webnews-Plattform, schießen dabei den Hasen ab. Sie stellen die Beiträge nicht nur auf Nofollow, sie leiten den Link auch um (was juristisch fragwürdig ist) und klauen damit zumindest für einige Sekunden den Content anderer Webseiten. Diese Dienste verhalten sich damit im höchstem Masse asozial!
Eine Verrohung der Sitten kennen wir bereits von Tauschbörsen wo Künstler, Produzenten und eine Menge weiterer Beteiligte um ihr Honorar gebracht wurden. Hier hat der Gesetzgeber jedoch relativ schnell eingegriffen und das Problem kann heute als vernachlässigbar betrachtet werden. Bei der Vermarktung des Wortes und der freien Meinung scheinen die Probleme aber gerade erst anzufangen und die Internet-Kultur beginnt ihr wahres Gesicht zu zeigen!