Im Vorfeld zum Grand Prix der Eurovision in Moskau konnten wir gestern am, 16.5.2009 eine lammfromme OMOM Truppe im Einsatz gegen Schwule bestaunen.
Homosexuelle und Lesben haben es in Russland nicht leicht. Darauf wollte ein Gruppe aus wenigen Hundert Homosexuelle und Lesben am gestrigen Samstag in einer nicht genehmigten Demonstration vor dem Gebäude der Moskauer Lomonossow-Universität friedlich demonstrierend aufmerksam machen.
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Dem Moskauer Bürgermeister, ein Schwulenhasser, gefiel dieses Treiben so gar nicht und er schoss gleich mit großem Kalibier und hetzte die russische Anti-Terror-Truppe OMON auf die kleine Gruppe.
Die Terror-Truppe verhielt sich auffallend zurückhaltend! Anders wie sonst üblich, und sicherlich nicht im Sinne des Bürgermeisters von Moskau, ist es am gestrigen Tag zu keinerlei Gewalt-Übergriffen gekommen. So friedlich und zurückhaltend wurde wohl noch nie jemand von einem Mitglied der OMON verhaftet. Denn die Truppe ist eigentlich dafür bekannt nicht besonders Zurückhaltend zu sein! Die sind ja friedliebender als bayrische Polizei, soll ein anwesender deutscher Tourist gesagt haben!
Uns schmeckt dieser Auftrag auch nicht, wir sind nicht dafür da um Schwule zu verprügeln, soll ein OMON-Polizist zu einem Passanten gesagt haben! Dies lässt aufhorchen und sollte auch der schwulenfeindlichen Haltung von Moskaus Bürgermeister Juri Luschkow - der in der Vergangenheit bereits eine schwul-lesbische Lebensweise als “satanische Handlung” betitelte - zur Kenntnis nehmen! Nikolai Alexejew (31) der Vorsitzende des russischen „Schwulen- und Lesbenverbandes“ wird sich wohl freuen. Denn aus Angst vor sonst üblichen Übergriffen mit schwersten Misshandlungen durch Ordnungskräfte bleiben viele Schwule und Lesben solchen Veranstaltungen Fern. Das könnte sich nun ändern! Das Verhalten der OMON hat in Russland durchaus Vorbildcharakter für andere Einheiten der Polizei!