Kommunikationskultur

Die Kultur der Kommunikation hat sich in den letzen Jahren so sehr gewandelt wie noch nie zuvor. Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leisteten das Internet sowie das Aufkommen und die Verbreitung von Mobilfunktelefonen.

Früher kommunizierten Menschen meist von Angesicht zu Angesicht in einem direkten und persönlichen Gespräch. War die zwischen ihnen liegende räumliche Distanz nicht überbrückbar, so wurde schriftlich in Form von Briefen kommuniziert. In noch früherer Zeit, als die Beherrschung des Lesens und Schreibens noch nicht zur Allgemeinbildung zählte, wurde auch mit Boten gearbeitet, die Nachrichten in zum Teil mündlicher Form überbrachten.

Mit der Erfindung des Telefons und Verbreitung wurde die Kommunikation deutlich einfacher. Viele Dinge wurden am Telefon besprochen, für die sonst ein persönliches Treffen notwendig gewesen wäre. Vor allem in der Geschäftskommunikation fand damit ein großer Wandel statt.

In der heutigen Kommunikationskultur sind Mobiltelefone  nicht mehr weg zu denken. Besonders in geschäftlichen Belangen ist es quasi zur Pflicht geworden, dass der gewünschte Gesprächspartner immer und überall erreichbar ist. Dies birgt endlos viele Vorteile, kann in manchen Situationen aber auch störend oder lästig sein.

Nachrichten, die gleichermaßen an eine größere Zielgruppe versendet werden müssen, kann man heute bequem per email verschicken. Die elektronische Post hat den Vorteil, dass ihr Medium immer und fast überall und zu jeder Tages- und Nachtzeit verfügbar ist. Der Empfänger erhält die Nachricht spätestens sobald er nach ihr sucht.

Um zu kommunizieren, müssen beide Dialogpartner sich heute als nicht mehr persönlich treffen oder zur selben Zeit gesprächsbereit sein.

(P11)

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